Schulalltag, Ferienprogramm und Osterferien

Hallo liebe Leserinnen und Leser, ich melde mich mal wieder aus dem, trotz anstehenden Winter, sehr warmen Eenhana und hoffe Euch geht es gut und in Deutschland beginnt es auch langsam wieder richtig warm zu werden!

Letzten Wochen Schule und Fußball vor den Ferien

Nachdem der letzte Blogeintrag mit dem Paulus Hamutenya School Tournament endete, hatten wir noch zwei reguläre Wochen Schule bevor die Osterferien starteten. In der Schule waren wir in dieser Zeit mit der Benotung der Schüler beschäftigt, bei den jüngeren Schülern („junior primary phase“ Klasse 1 bis 3) standen Noten in den Kategorien „Physically Fitness, Athletics, Sport Skills, Gymnastics und Games in limited space“ an, dass hieß es gab beispielsweise Noten für Sprints (Athletics), das korrekte Werfen eines Balles (Sport Skills) oder Feuer, Wasser, Sturm (Games in limited space). Bei den älteren Schülern („senior primary phase“ Klasse 4 bis 7) standen Noten in Leichtathletikdisziplinen wie Hochsprung, Weitwurf oder Sprints und ein Test zur jeweiligen Sportart an. Für die Disziplin Hochsprung hatten wir zusammen mit den Schülern der 7. Klasse extra eine improvisierte „Hochsprunganlage“ gebaut. Wir nutzten zwei Holzlatten, zwei alte Wasserkanister und Schraubhaken und voilà, war die Hochsprunganlage fertig.

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Klasse 7 + Hochsprunganlage

Zurzeit macht der Sportunterricht an der Schule echt richtig viel Spaß und Jeanine und ich würden die Zeit wirklich gerne anhalten, den sie vergeht hier in Namibia so unfassbar schnell!

Beim Fußball war es die Wochen vor den Osterferien etwas entspannter, da keine Turnier oder ähnliches anstand. Das hieß, dass es nach dem Aufwärmen und zwei, drei spezifischen Fußballübungen ein längeres Abschlussspiel gab.

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Abschlussspiel im Training

Ferienprogramm

Nachdem erfolgreichen Ferienprogramm in den Dezemberferien, stellten Louis (DRK-Freiwilliger) und ich wieder ein Ferienprogramm auf die Beinen. Eingeladen zu kommen, waren alle Schüler unserer Schulen die Lust am Fußballspielen hatten. Am späten Samstagnachmittag kam dann Helena, eine gute Freundin und ASC-Freiwillige, aus Windhoek zu Besuch nach Eenhana. Abends ging es dann noch mit allen Eenhana-Freiwilligen, Helena, Louis Schwester (die zu Besuch war) und einer Freundin von ihr in die Stadt.

Als wir am Montag kamen waren wir echt baff, nachdem beim letzten Ferienprogramm „nur“ um die 15 Schüler am Start waren, waren es diesmal mindestens 80 Schüler. Damit es halbwegs übersichtliche Spiele geben konnte, teilten wir die Schüler nach ihrer Klasse ein. So gab es eine Gruppe für alle Schüler bis zur 4. Klasse und eine für Schüler der 5. bis 7. Klasse, die auf jeweils einen Platz spielten. Da es trotzdem noch sehr viele Spieler pro Mannschaft waren, nutzte ich die Gelegenheit, um ein kaputtes Tor von einem Freund schweißen zu lassen, damit wir am nächsten Tag auf drei Plätzen spielen konnten.

Am Mittwoch, dem 21. März, war der Independence Day Namibias. In Eenhana machte sich das nicht wirklich bemerkbar, außer daran das es ein freier Tag für Alle war. Daher nutzten Helena und ich den Tag zum Entspannen. Nachdem am Donnerstag nochmal Fußball mit den Kindern gespielt wurde, ging es am Freitag, zum Abschluss des Ferienprogramms, ins Monte Carlo Guest House zum Pool. Auch hier waren richtig viele Kinder dabei, es waren so um die 50 Kinder. Es gab Bälle, Tauchbrillen, Tauchringe und sogar Tore zum Wasserball spielen. Die Kinder und wir hatten richtig viel Spaß!

Des Weiteren kam am Freitag, Lennart (ASC-Freiwilliger Rehoboth) und andere DRK-Freiwillige nach Eenhana, um Louis Geburtstag zu feiern. Am Abend wurde gebraait, getrunken und einfach nur ein schöner Abend verbracht!

Osterferien

Am Sonntagabend ging es dann zusammen mit Lennart Richtung Windhoek. Von dort aus ging es am Dienstagmorgen zum Flughafen, um Elias, einen guten Freund aus Deutschland,der ebenfalls in Afrika als Freiwilliger gearbeitet hat, abzuholen. Nachdem wir zusammen in Joes Beerhouse gegessen hatten, ging es auch schon weiter nach Rehoboth zu Lennarts Einsatzstelle. Diese befindet sich am Oanob-Damm, wo Lennart ein Ruderprojekt anbietet.

Am Freitag verließ wir dann Rehoboth und machten uns auf den Weg nach Swakopmund, um zusammen mit Daniel (einer der vier ASC-Freiwilligen aus Swakopmund) seinen Geburtstag zu feiern. An der Küste ist es echt immer wieder schön, vor allem in Swakopmund fühle ich mich direkt wie im Urlaub (Strand, Meer, leckeres Essen). Richtig Ostern feierten wir dieses Jahr nicht, wir nutzten die Zeit eher zum langen Ausschlafen und Chillen. Am Ostermontag waren wir dann auch schon wieder in Windhoek, ich verabschiedete mich von Elias und fuhr zusammen mit Tobias und Maria (ASC-Freiwillige) zurück in den Norden, da die Schule am Dienstag schon wieder startete.

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Sonnenuntergang

Back to School       

Nach den entspannten Osterferien, ging es am Dienstag weiter mit der Schule. Für die Schüler, vor allem die der 4. bis 7. Klasse,  ging es in die entscheidende Phase des ersten Terms. Von den vier Wochen, welche bis zum Ende des ersten Terms verblieben, waren nur die ersten beiden Wochen reguläre Schulwochen. Die zweiten letzten Schulwochen waren die sogenannten „April tests“ .Das heißt das alle Schüler der „senior primary phase“ in allen Fächern Tests ablegen mussten. Jeanine und ich nutzten die Zeit um die Benotungen der Schüler zu vervollständigen.

Highlight der kurzen Zeit zwischen Osterferien und Termbreak war der Besuch von Maria und Nicola (ASC-Freiwillige und ehemalige ASC-Freiwillige). Wir verbrachten ein entspanntes und vor allem lustiges Wochenende. Am Montag kamen die beiden mit in den Unterricht und die Kinder hatten richtig Spaß mit den beiden!

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Mrs. Frieda, Maria und ich 

Weiteres Highlight war die großzügige Spende des RB Leipzig Fanclubs „Produkthelfer“ in Höhe von 350 Euro, die für neue Bälle, Leibchen, Trinkflaschen, sowie ein Ballnetz, Ballpumpe und eine Koordinationsleiter genutzt wurden. Die Kinder haben sich riesig gefreut und das Training macht jetzt, durch die neuen Materialen, noch mehr Spaß! Ein riesengroßes Dankeschön gebührt daher dem Fanclub „Produkthelfer“!

Das war es soweit mit Updates aus Eenhana, ich bedanke mich recht herzlich fürs Lesen und sende Euch ein bisschen Eenhana-Sonne Richtung Norden damit der Sommer bei Euch richtig durchstarten kann!

Bis dahin,

Euer Luca

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